 | Es ist Ende Mai 2023 und der Sommer ist in Franken schon eingezogen. Es hat angenehme 25 Grad Celsius. Nun wohne ich schon einige Jahre in Zirndorf und war noch nie im Playmobil FunPark. Zeit das zu ändern. |
 | Ich habe ja schon gehört, dass das eher nichts für Erwachsene, sondern eher für Kinder ist. Aber ich wollte mir mal selbst ein Bild machen. Daraus sind einige Bilder geworden, die ich mit euch teilen will. Der FunPark schmiegt sich an das Gewerbegebiet Oberasbach / Zirndorf an und ist ziemlich groß. Parkplätze (kostenpflichtig) gibt es aber genug. Und wenn man sich ein bisschen in der Gegend auskennt und einen kleinen Fußmarsch in Kauf nimmt, dann kann man auch kostenlos parken. Danach geht es über eine Brücke in den Vergnügungspark. |
 | Nach dem Einlass findet sich eine Karte, auf der die Attraktionen im Park eingezeichnet sind. Die findet sich immer wieder mal zur Orientierung im Park aufgestellt. Man kann aber auch den Flyer mitnehmen, der auch eine Karte aufgedruckt hat. Dann hat man die immer bei sich. Man sieht schon auf der Karte, dass es hier auch viel Gelegenheit zum Plantschen hat, genau das richtige bei den Temperaturen. |
 | Es gibt gleich mehrere Kassenhäuschen am Einlass, damit es keine Stau gibt, auch wenn man viel los ist. |
 | Zuerst begebe ich mich in die Piratenbucht. Hier gibt es ein großes Piratenschiff, auf dem man rumklettern kann. Und überall begegnen einem Playmobil-Figuren, wie hier im Vordergrund zu sehen. |
 | Wasserscheu sollte man nicht sein, denn im FunPark gibt es viele Gelegenheiten, sich nass zu machen. Oder halt es zu schaffen, dies gerade nicht zu tun - wie hier beim Floßfahren. |
 | Das Piratenschiff von der Seite. Ich glaube mich zu erinnern, dass es schon zu meiner Kindheit einen Playmobil Set mit dem Thema Piratenschiff gab, mit dem man Spielen und in seiner Fantasie die tollsten Abenteuer bestehen konnte. Mit dem lebensgroßen Piratenschiff, das man sozusagen entern kann, wird man so quasi selbst zu einer Playmobil Figur in einer Playmobil Welt. |
 | Allzu unsportlich sollte man für manchen Attraktion nicht sein. Hier geht es darum, über kleine, treibende Inseln zu springen. Ich weiß noch, wieviel Fantasie und Vorstellungskraft ich als Kind hatte. Ich hätte hier bestimmt einen Pinguin gespielt, der über Eisscholle springen muss. |
 | Zwischendurch gibt es immer wieder schattige Plätchen und Sitzgelegenheiten für die Erwachsenen, die so ein bisschen relaxen und zusehen können, wie ihre Kinder spielen. |
 | Irgendwie gefällt mir das Konzept für Kinder. Nicht vor irgendwelchen Fahrgeschäften Schlange stehen, um dann irgendwo einzusteigen und sich fahren zu lassen. Nein, sofort aktiv werden und sich bewegen. Das ist bestimmt auch gesünder für die Kleinen. Und Spaß scheinen hier alle zu haben. Wobei es natürlich auch im Playmobil FunPark Attraktionen gibt, wo man anstehen muss. |
 | Das Gelände ist weitläufig und die nächste Wasserfläche ist nie weit. Man findet aber auch Plätzchen für ein Picknick oder zum lang machen und relaxen. |
 | Hier scheint es um das Thema Maya oder Azteken zu gehen. Ich gebe zu, ich bin nicht streng nach Plan und Karte gegangen, sondern bin immer der Nase nach. Auch hier Wasser und Herausfoderungen an die eigene Geschicklichkeit, wie die Hängebrücke links. Ich glaube als Elternteil sollte man ein paar Handtücher im Gepäck haben für alle Fälle. Oder man zieht Badeklamotten unten drunter. |
 | Ich stehe ich an einen, so möchte ich das mal nennen, Selfie-Point. Einem Punkt, an dem man sich fotografieren lassen kann oder selbst fotografiert. Hier stehe ich nämlich hinter einem Wasserfall. Das herabfallende Wasser sorgt für einen schönen Effekt. Nass machen muss man sich hier aber nicht. |
 | Hier kann mn das Piratenschiff entern und dann über die Rutsche wieder raus. Sicher ein Spaß, für den ich mir allerdings schon zu alt vorkam. Ich hab es dann beim Fotografieren belassen. |
 | Einen Schwierigkeitsgrad höher ist der Zugang über das dicke Tau mit Führleinen. Ein echter Pirat nimmt natürlich diesen Weg, der Steg ist doch nur was für Landratten. Ahhrrrr! |
 | Sollte es mal regnen: es gibt auch einen überdachten Indoor-Bereich mit allerlei Spielgerät. |
 | Im Indoor-Bereich steht sogar ein komplettes Wikingerschiff. Rundherum kleine Tische, an denen man spielen kann. |
 | Marketing-technisch natürlich ein Knaller sind die kleinen Tischchen, an dem eins bis drei Kinder an den neusten Spielsachen aus dem Hause Playmobil probespielen können. Ich kann mir gut vorstellen wie es dann heißt Mama, Mama, ich will unbedingt das Prinzesschenschloss in rosa! Wie praktisch, dass es gleich vor den Toren des FunParks ein Laden gibt, in dem mal alle möglichen Playmobil Artikel kaufen kann. |
 | Was dies hier genau für ein Gebäude sein soll, ich bin mir nicht sicher. Es erinnert mich an eine Moschee mit Minaretten, aber in rosa? Vielleicht doch ein orientalischen Prinzessinschloss? |
 | Oberhalb gibt es in der Halle auch jede Menge an Snacks und kleinen Imbissen zu kaufen, die man dann auch hier unten essen kann, nebenbei unterhalten vom Playmobil Kino, so möchte ich es mal nennen. |
 | Für die Jungs gibt es die Ritterburg, auch ein super beliebtes Thema, das es damals schon gab. |
 | Hier kann man wohl zwar nicht rein, aber es ist ein schön gemachtes Detail, der Balkon mit Playmobil-Figur und Blumen |
 | Auf diesem Burggelände kann man seinen Hunger mit Pizza und Pasta stillen. Die Preise sind aber nicht ohne. Man bekommt auch Limo aus dem Automaten, aber das ist auch nicht gerade billig. Aber ich denke, dass niemand was dagegen hat, wenn man sich sein eigenes Wasser und belegte Brote mitbringt. |
 | Wie man sieht, erfreut sich das bunte Hüpfkissen gerade bei den Kleinen großer Beliebtheit |
 | Tretbootfahren zwischen Flamingos und Delphinen. Hier gibt es allerdings eine Ansteh-Schlange. |
 | Da stehen so ca. 20 Leute an, dass kann noch ein wenig dauern. Aber auch nicht ewig. Die Erwachsenen können sich ans Seeufer stellen und ihren Kleinen zuschauen. |
 | Überall verstreut gibt es Spielplätze wie diesen hier. Oh sieh! Ein Einhorn mit türkisen Haaren! |
 | Wieder eine Attraktion mit kleiner Schlange. Hier darf man dann in den Muscheln nach Perlen und kleinen Beuteln mit Playmobil-Spielzeug auf die Suche gehen. Hat glaube ich nicht mal was extra gekostet. |
 | Wie nennt man Gokart zum selber treten? In meiner Kindheit hieß das Kettcar. Mit einem Kettcar warst du damals der King unter den 6 bis 12 Jährigen. Bis dann mit 15 das Mofa kam. |
 | Und hier sausen sie vorbei... Wer wird wohl als Erstes durchs Ziel gehen? |
 | Unter die Politesse am Blitzer wartet auf die nächsten Opfer. Wie gut, dass das Radargerät nur Fake ist. |
 | Bei hohen Temperaturen the place to be: entspannt zwischen Delfinen und Flamingos im Paddelboot über den See cruisen. |
 | Das scheint es eine weitere, lange Rutsche zu geben. Wer braucht schon Treppen? |
 | Fühlt irgendwie seit den 1960ern, als die US-Western-Filmen von den USA nach Deutschland rübergewappt sind, muss jeder Freizeitpark eine Westernstadt habe. Die fehlt hier natürlich auch nicht. Hotel, Saloon und Bank sind alles vorhanden und beherrbergen allerlei Fressbuden. |
 | Ein weiterer Spielplatz mit einer Besonderheit. Irgendwelche Pflanzen oder Alien-Tentakel oder sonstwas versprühen hier einen feinen, erfrischenden Wassernebel. Hoffe ich doch, denn irgendwie sieht das schon gefährlich aus. Wer hat den Mut, da rein zu gehen? |
 | Drug Store, Sherrigs Office und Barber komplettieren die Westernstadt, sind aber mehr Fassade. |
 | Eine Meerjungfrau mit Bart? Oder ist das ein Meerjungmann? Und außerdem König? Hat ja eine Krone auf. Wie ist das jetzt Gender und Emanzipations-technisch? Den Kindern ist es schnurz, die spielen in der kleinen Höhle. |
 | die zwei Bärtigen Revolverhelden passen auf, das hier alles mit rechten Dingen zugeht |
 | Ein wenig schade, dass die Westernstadt eigentlich nur ein großer Imbiss-Stand ist und keine großen eigenen Attraktionen hat. Naja, vielleicht bin ich ein wenig durch die Western-Shows aus anderen Freizeitparks verwöhnt. Obwohl ich mir gar nicht sicher bin, ob das Thema noch zieht. Aber wenn ich an Red Dead Redemption denke, dann würde ich sagen: doch, schon. |
 | Ich weiß jetzt gar nicht, wozu dieses Kassen-Häuschen gut ist. Muss man fürs Gold schürfen zahlen? Oder doch nur für die kleinen Schatzkisten, in denen man die Gold-Nuggets sammelt? Oder für das Wanted-Fahnungsplakat? |
 | Hier wird auf jeden Fall fleißig nach Gold gesucht. Naja, eher nach kleinen goldfarbigen Plastik-Nuggets, die überall im Sand verstreut sind. Eventuell kann man die gefundenen dann gegen irgendwas eintauschen? Und später werden die wieder unter den Sand gemischt. Kommt mir vor wie eine Arbeitsbescahffungsmaßnahme vom jobcenter, nur mit dem Unterschied, dass das hier den Beteiligten Spaß macht. |
 | Wem es draußen zu heißt wird, der kann im Schaukel-Wagen Platz nehmen und entspannen. |
 | Ein weiterer Selfie-Point. Der gut frequentiert ist. Habe ganz schön warten müssen, um den mal leer fotografieren zu können. |
 | Das hier fand ich witzig. Die Kleinen können die Kühe melken. Da kann man gleich mal testen, ob der Nachwuchs für einen Urlaub auf dem Bauernhof geeignet wäre ;) |
 | Und es weitere Nassgebiet. Hier darf nach Herzenslust geplanscht werden. Am besten gleich die Badeklamotten einpacken! |
 | Wer sich nicht selbst nass machen will, macht sein Spielzeugboot nass und lässt es eine lange Rinne runter schippern |
 | Prinz Löwenherz, der Dritte wartet vor dem Turnierplatz auf seinen Gegner. |
 | Es gibt zwar Treppen, aber über das große Netz ist es doch viel spaßiger nach oben auf die Burg! |
 | Für Normalos gibt es auch einen Haupteingang in die Burg |
 | Auf dem Schild steht: Don't feed the Trolls! Nein, nicht wirklich, da steht, dass man bitte nicht auf den Troll klettern soll. |
 | Blick durch die Burgzinnen auf die Grünflächen im Playmobil Funpark |
 | Und überall metergroße Playmobil-Figuren. Allein ein Rundgang durch alle Gebiete hat mehrere Stunden gedauert. Ich glaube, hier kann man locker den ganzen Tag verbringen. Besonders geeignet für Kinder zwischen 5 und 14, die zur Sorte aktiv gehören. Die können sich hier so richtig austoben. Nur wasserscheu sollten sie nicht sein. Darum am besten im Sommer. Badeanzug und Handtücher nicht vergessen! |